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01 07 2009 

Plasmaschneiden

Plasmaschneiden ist ein vielseitig einsetzbares Schmelzschneidverfahren zum Trennen nahezu aller Metalle. Beim Plasmaschneiden brennt der Lichtbogen in einer hoch ionisierten Plasmasäule zwischen einer nicht abschmelzenden Elektrode und dem Werkstück. Durch eine Düse wird er zusätzlich eingeschnürt, wodurch die Leistungsdichte und die Stabilität des strömenden Plasmas wesentlich erhöht wird. Der so erzeugte Plasmalichtbogen wird bis zu 25.000 °C heiß. Die hohe Energiedichte des Plasmastromes schmilzt das Material schnell auf und seine kinetische Energie treibt die Schmelze aus der Schnittfuge. Die hohe Schneidgeschwindigkeit sorgt für geringen Verzug und saubere Schnittkanten. Bei mobilen Geräten wird meist Druckluft als Plasmagas verwendet, wodurch das Verfahren sehr einfach einsetzbar wird. Mit diesem Verfahren lassen sich auch Blechpakete schneiden, was mit Autogen-Brennschneiden nicht möglich ist. Auch hochlegierte Stähle, Aluminium und Kupfer lassen sich mit dem Plasmaschneiden sehr wirtschaftlich trennen. mit einer speziellen Düse kann man auch Plasma-Fugenhobeln, das gegenüber dem Kohlelichtbogen-Fugenhobeln deutliche Vorteile aufweist. Es ist schneller, leiser, präziser und sauberer.

Plasmaschneiden

 

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